Salmonellenbekämpfung

Beihilfen zur Salmonellenbekämpfung
Leitlinie für Legehennenhalter


Der Tierseuchenfonds Schleswig-Holstein gewährt im Rahmen der Salmonellenbekämpfung bei Legehennen Beihilfen. Die Beihilfen werden gewährt, wenn Legehennen in einem Bestand mit mehr als 350 Hennen aufgrund eines Salmonellennachweises (Salmonella Enteritidis  bzw. S. Typhimurium) gemerzt werden müssen. Die Beihilfe beträgt 50 % des Wertes der gemerzten Legehennen. Der Legehennenwert wird ermittelt durch Interpolation des Einkaufswertes am 140. Lebenstag und der Wert eines Suppenhuhns am 505. Lebenstag.

Ertragsausfälle werden nicht entschädigt. Hierfür kann jedoch bei privaten Versicherungen eine Ertragsschadenversicherung abgeschlossen werden. Die Beiträge derartiger Versicherungen sind i. d. R. auch abhängig von den Leistungen des Tierseuchenfonds bei Merzungen. Bei Beihilfen aus dem Tierseuchenfonds ermäßigen sich i. d. R. die Versicherungsbeiträge.


Voraussetzungen

Voraussetzung zur Gewährung der Beihilfe ist jedoch die aktive Beitrittserklärung zum Verfahren. Die Landwirtschaftskammer überprüft dann, ob die Voraussetzungen der Leitlinie im Betrieb gegeben sind und eingehalten werden.

Grundlage der Leitlinie sind die gesetzlichen Vorgaben und Empfehlungen des Zentralverbandes der Geflügelhalter. Gefordert werden u. a. Besucherbuch, stallspezifische Schutzkleidung, eine Hygieneschleuse mit Waschbecken, hygienische Zustände der Ställe, Futtersilos, Ausläufe und Eierpackstellen, eine dokumentierte Schadnagerbekämpfung und ein betriebsspezifischer Reinigungs- und Desinfektionsplan. Selbstverständlich sind Ställe, Einrichtungen, Räumlichkeiten und Futtermittellager so ausgestattet, dass sie ordnungsgemäß gereinigt und desinfiziert  werden können. Hofplätze und Wege zum Stall sind befestigt, der Auslauf wird trocken gehalten und jährlich gekalkt.

Außerdem müssen die Impfbescheinigungen des Junghennenlieferanten, die Bescheinigungen der Futtermittellieferanten über die Untersuchung auf Salmonellen und die Nachweise über die erforderlichen Eigenuntersuchungen vorliegen (Staub-/Kotprobenuntersuchungen im Alter von 24 + zwei Wochen und dann alle 15 + zwei Wochen). Bei eigenem Brunnen für die Tränkwasserversorgung wird eine jährliche Untersuchung auf Salmonellen gefordert.

Die verendeten Tiere sind täglich aus dem Stall zu entfernen und die Kadaverbehälter sollten deutlich vom Stall getrennt sein.

Die genauen Details sind in einer Startet das Herunterladen der DateiCheckliste zur Leitlinie zusammengestellt.


Beitritt

Der Beitritt zum Verfahren wird mit der Startet das Herunterladen der DateiVerpflichtungserklärung gegenüber der Landwirtschaftskammer erklärt.

 

Ansprechpartner:

Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Abt. 4/Dr. Werner Lüpping
Futterkamp
24327 Blekendorf
Tel. 04381/90 09 – 39
Fax 04381/90 09 – 18
E-Mail wluepping(at)lksh.de

 

Zum Herunterladen:

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